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DIE WALLFAHRTSKIRCHE
VON CASTELLAZZO BORMIDA

Die Wallfahrtskirche der heiligen Jungfrau „della Creta e delle Grazie“ befindet sich am Ortsanfang von Castellazzo Bormida, in der Provinz Alessandria (Piemont).
Die Geschichte  dieser Stätte ist mit der Pest verbunden, die Anfang des 17. Jahrhunderts in ganz Europa wütete.
Mit der Hilfe anderer frommer Mitbürger errichtete  Giovanni Viola im Jahr 1631 eine  circa 1000 qm. groβe  Kirche,  um die Gottesmutter um Schutz gegen die Pest zu bitten oder als Dank für die überstandene Gefahr.
Der Kirchturm hatte eine einzige Glocke, die Kassettendecke soll nach dem Muster der mittelalterlichen Kirchen kunstvoll verarbeitet gewesen sein.
Über dem Altar hing ein Bild der heiligen Jungfrau della Creta: das selbe Bild kann man heute  am Hauptaltar der Wallfahrtskirche bewundern und verehren.
Zur Herkunft des Gemäldes gibt es mehrere Meinungen; die glaubwürdigste davon ist, dass das Kunstwerk von einem unbekannten Maler stammt, der als Modell das Gnadenbild der Gottesmutter von Creta, ebenso in Piemont, benutzte.
Nach dem Tode des Gründers verfiel die Kirche, bis sie 1764 abgerissen wurde. Das Gnadenbild wurde in eine andere Kirche gebracht.
Trotzdem pflegten die Wanderer  dort, wo die Kirche gestanden hatte,  eine Pause einzulegen und
ihr Gebet zu verrichten. Demzufolge lieβ im Jahre 1781 der damalige Pfarrer an derselben Stelle eine kleine Kapelle errichten: der Maler Giovanni Battista Bagliani aus Bergamasco schmückte sie mit einem Madonnenbild, das man heute noch im Rundbau an der neuen Wallfahrtskirche bewundern kann.
1797 wurde mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen. Im Jahre 1800 wurde aber die Bauarbeit aufgrund der berühmten Schlacht von Marengo unterbrochen, das für die Kirche vorgesehene Gelände wurde zum Friedhof für die französischen Gefallenen vom Heer des Napoleons.
Die Bauarbeit wurde endlich im Jahre 1842  wieder aufgenommen, 1846 erfolgte die Eiweihung seitens des Bischofs von Alessandria. Seitdem hängt das Gnadenbild über dem Hauptaltar, der  Rundbau wurde in das Gebäude einverleibt.